Für UBS Marketingzwecke
Ausgabe 23 | Juni 2018
UBS  
UBS KeyInvest Kompakt / Woche für Woche intelligente Anlagelösungen
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Sehr geehrte Damen und Herren,
 
am Donnerstag um 17 Uhr ist Anpfiff des ersten Spiels der FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2018 zwischen Gastgeber Russland und Saudi-Arabien. Auf diesen Moment warten nicht nur Millionen Fußballfans gespannt, sondern wohl auch Sportausstatter wie zum Beispiel Adidas. Denn diese haben sich auf das sportliche Großereignis vorbereitet.
 
Gut vorbereitet sollte das seit September 2017 geplante Gemeinschaftsunternehmen von ThyssenKrupp mit Tata Steel Europe sein. Doch der US-Investor Elliott bemängelt in einem Brief an den Vorstand des deutschen Mischkonzerns die Rahmenbedingungen des Deals. Warum? Das erfahren Sie in der vorliegenden Ausgabe.
 
Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen und natürlich viel Erfolg an der Börse.

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Adidas: Fußball rollt bald wieder
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Für Adidas beginnt am Donnerstag mit der FIFA Fußball-WM 2018 das Ereignis des Jahres. Neben TV-Werbung setzen die Franken auch auf soziale Medien wie Instagram. Letztere zielt auf jugendliche Fans und dürfte auch den Online-Vertrieb ankurbeln, den der Konzern seit einer Weile ohnehin forciert. Nach Angaben von Vorstandschef Kasper Rorsted wurde eine personalisierte Verkaufs-App in England und den USA bereits rund 1,5 Millionen Mal heruntergeladen. In einem Interview mit dem Nachrichtensender n-tv sagte Rorsted kürzlich, dass das Feedback auf die App bis jetzt „sehr positiv“ gewesen sei. Ob sich der Erfolg nun auch in der restlichen Fußball- und Sportwelt einstellt, muss abgewartet werden. Händler dürften die Entwicklung wohl eher kritisch betrachten. Wer bei einem angedachten Investment in die Adidas-Aktie einen Barriere-bedingten Teilschutz gegen begrenzte Kursverluste nicht missen möchte, könnte zum Beispiel das UBS Bonus Zertifikat auf Adidas (WKN UV6K3S) interessant finden. (Stand: 11.06.2018)*
 
 
Adidas setzt rund ein Zehntel seines Umsatzes mit „König Fußball“ um. Nach Berechnungen des „Handelsblatts“ entspricht das in etwa zwei Milliarden Euro pro Jahr. Adidas möchte laut dem eigenen Jahresbericht 2017 bis „2020 in jedem Markt zur führenden Fußballmarke“ aufsteigen. Um dieses Ziel zu erreichen, komme es „vor allem darauf an, kreative Fußballer“ für die Marke zu gewinnen. Bereits heute helfen Stars wie Lionel Messi, Paul Pogba, Gareth Bale oder Mesut Özil dem Sportkonzern, Trikots, Schuhe und Bälle zu vermarkten. Darüber hinaus statten die Herzogenauracher Vereinsmannschaften wie Manchester United, Real Madrid oder Bayern München, aber auch Nationalteams aus. Zwölf der insgesamt 32 Nationen tragen auf der anstehenden FIFA Fußball-WM die drei Streifen auf den Trikots. Kein anderer Sportartikelhersteller hat mehr WM-Teams unter Vertrag. „Für uns ist die WM ein Investment in die Marke, da ist der Fußball spitze“, betonte Rorsted vergangene Woche gegenüber dem „Handelsblatt“. Wie viel das Fußball-Sponsoring genau kostet, verrät Adidas nicht. Dem Jahresbericht ist jedoch zu entnehmen, dass die gesamten Marketingaufwendungen in 2017 gegenüber dem Vorjahr um 13 Prozent auf 2,73 Milliarden Euro gestiegen sind. (Stand: 11.06.2018)*

Adidas (EUR) 5 Jahre

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* Frühere Wertentwicklungen sind keine verlässliche Indikation für die zukünftige Wertentwicklung. (Stand: 11.06.2018, Quelle: Bloomberg)

Die Chance: Das UBS Bonus Zertifikat auf Adidas (WKN UV6K3S) kombiniert einen Barriere-bedingten Teilschutz gegen begrenzte Kursverluste mit der Chance auf eine attraktive Seitwärtsrendite. Denn das Zertifikat kostet aktuell 219,40 und sieht zum Laufzeitende am 21. Juni 2019 mindestens die Zahlung des Bonus Levels von 250 Euro vor, wenn die Adidas-Aktie vom aktuellen Kurs von 198,55 Euro während der Laufzeit nie auf oder unter die derzeit 19,4 Prozent entfernte Barriere von 160 Euro fällt. Ohne Berücksichtigung produktexterner Kosten Dritter zum Laufzeitende ergibt sich dadurch eine mögliche Seitwärtsrendite von 14,0 Prozent oder 13,3 Prozent p.a. Aber es ist auch mehr möglich: Sollte die Aktie bis zum Laufzeitende an Wert zulegen und am 21. Juni 2019 über dem Bonus Level von 250 Euro schließen, ist die Kursgewinnchance des Zertifikats rein rechnerisch nicht begrenzt. Denn der Bonus Level stellt keinen Cap dar, so dass sich der Tilgungsbetrag je Zertifikat nach dem Schlusskurs der Aktie am Laufzeitende richtet, wenn dieser über 250 Euro liegt. (Stand: 11.06.2018)

Das Risiko: Das Zertifikat ist nicht kapitalgeschützt. Berührt oder unterschreitet die zugrundeliegende Adidas-Aktie bis einschließlich zum Verfalltag am 21. Juni 2019 mindestens einmal die Barriere bei 160 Euro, entfällt die Tilgung entsprechend des Bonus Levels von 250 Euro. In diesem Fall erhalten Anleger am Laufzeitende je Zertifikat den Schlusskurs der Adidas-Aktie vom Verfalltag am 21. Juni 2019, sodass dann Verluste wahrscheinlich sind. Bitte beachten Sie, dass der letzte Börsenhandelstag am 20. Juni 2019 ist, so dass am Verfalltag kein Verkauf über die Börse mehr möglich ist. Eventuelle Dividenden der Aktie werden nicht an Zertifikatinhaber ausgeschüttet. Zu beachten ist zudem, dass Zertifikate während der Laufzeit Markteinflüssen (Volatilität, Entwicklung des Basiswertes, etc.) unterworfen sind, die ihren Wert (auch nachteilig) beeinflussen können; das kann bei einem vorzeitigen Verkauf zu Verlusten auf das eingesetzte Kapital führen. Produktexterne Kosten Dritter können die zum Laufzeitende hin in Aussicht gestellten potenziellen Renditen (Seitwärtsrendite) schmälern. Bitte beachten Sie hierzu auch die Hinweise zu Renditeangaben am Ende des Newsletters. Die Emittentin beabsichtigt, für eine börsentägliche (außerbörsliche) Liquidität in normalen Marktphasen zu sorgen. Investoren sollten jedoch beachten, dass ein Verkauf des Zertifikats gegebenenfalls nicht zu jedem Zeitpunkt möglich ist. Da Zertifikate als Schuldverschreibung keiner Einlagensicherung unterliegen, tragen Anleger zudem das Adressausfallrisiko der Emittentin und damit das Risiko, das eingesetzte Kapital im Falle eines Ausfalls der Emittentin (zum Beispiel aufgrund einer Insolvenz) – unabhängig von der Entwicklung der Aktie oder anderer preisbeeinflussender Marktfaktoren – zu verlieren. Detaillierte Angaben über die Emittentin können dem Wertpapierprospekt entnommen werden, der nachfolgend zum Download bereitsteht und auch kostenlos bei der Emittentin bzw. einer von ihr benannten Stelle erhältlich ist.

UBS Bonus Zertifikat auf Adidas (EUR)

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ThyssenKrupp: Tata-Deal eckt an
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ThyssenKrupp soll die Bedingungen für die geplante Stahlallianz mit Tata Steel neu verhandeln, fordert der US-Hedgefonds Elliott des als aktivistisch bekannten Finanzinvestors Paul Singer. Der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (FAZ) liegt nach einem am Wochenende veröffentlichten Bericht ein Brief des US-Investors an Vorstandschef Heinrich Hiesinger vor, in dem die Bewertungsgrundlage des Deals kritisiert wird. Demnach habe ThyssenKrupp seit der im September 2017 geschlossenen Vereinbarung die Gewinne steigern können, während sich der designierte Partner Tata Steel Europe schwach präsentierte. Daraus ergebe sich eine Bewertungsverschiebung von 1,9 Milliarden Euro, wird Elliott zitiert. Wer angesichts der veränderten Umstände bei einem angedachten Aktienengagement einen Preisabschlag gegenüber dem aktuellen Aktienkurs und somit einen Teilschutz gegen begrenzte Kursverluste nutzen möchte, kann zum Beispiel einen genauen Blick auf das UBS Discount Zertifikat auf ThyssenKrupp (WKN UV8FSH) werfen. (Stand: 11.06.2018)*
 
 
Elliott betrachtet für die Berechnungen laut des „FAZ“-Artikels einen Zeitraum von zwölf Monaten. Nach Zeitungsrecherchen hatte ThyssenKrupp den Gewinn seit Ende Juni 2017 zuletzt um 38 Prozent gesteigert, während das Ergebnis von Tata Steel Europe gleichzeitig um 28 Prozent zurückging. Darüber zeigt sich dem Vernehmen nach auch der schwedische Großaktionär Cevian unglücklich, der im Aufsichtsrat vertreten ist. Die veränderten Bedingungen seien ThyssenKrupp schon länger bewusst, doch die von Elliott berechnete Summe sei viel zu hoch, schreibt die „FAZ“ weiter unter Berufung auf informierte Kreise im deutschen Mischkonzern. Nach Ansicht von Elliott gebe es drei Möglichkeiten, die bislang anvisierte 50:50-Konstruktion aufrechtzuerhalten. Entweder müsse Tata 1,9 Milliarden Euro als Ausgleich zahlen oder entsprechend weniger Schulden in das geplante Joint Venture (JV) einbringen. Eine dritte Möglichkeit wäre, dass ThyssenKrupp entsprechend mehr Verbindlichkeiten auf das Gemeinschaftsunternehmen übertragen könne. Ansonsten müsste ThyssenKrupp den Elliott-Berechnungen zufolge 82 Prozent und Tata Steel Europe hingegen nur 18 Prozent am JV erhalten. (Stand: 11.06.2018)*

ThyssenKrupp (EUR) 5 Jahre

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* Frühere Wertentwicklungen sind keine verlässliche Indikation für die zukünftige Wertentwicklung. (Stand: 11.06.2018, Quelle: Bloomberg)

Die Chance: Das UBS Discount Zertifikat auf ThyssenKrupp (WKN UV8FSH) stellt zum Laufzeitende – ohne Berücksichtigung produktexterner Kosten Dritter – eine Seitwärtsrendite von aktuell 9,6 Prozent oder 9,2 Prozent p.a. in Aussicht. Hierfür muss die Aktie auch am Verfalltag, dem 20. Juni 2019, über dem Cap von 23 Euro schließen. Die Aktie notiert aktuell bei 23,62 Euro und könnte demnach bis zu 2,6 Prozent auf den Cap fallen, ohne die genannte Renditechance zu gefährden. Im Vergleich zum Aktienkurs ist das Zertifikat derzeit für 20,99 Euro und damit mit einem Preisabschlag von 11,2 Prozent zu haben. Schließt die Aktie am Verfalltag jedoch auf oder unter dem Cap, verringert sich die Renditechance entsprechend des dann gültigen Aktienkurses, da das Discount Zertifikat in diesem Fall durch Lieferung einer ThyssenKrupp-Aktie getilgt wird. Bitte beachten Sie auch die Hinweise zu Renditeangaben am Ende des Newsletters. (Stand: 11.06.2018)

Das Risiko: Das Discount Zertifikat ist nicht kapitalgeschützt. Schließt die zugrundeliegende ThyssenKrupp-Aktie am Verfalltag, dem 20. Juni 2019, unter Berücksichtigung des Bezugsverhältnisses von 1:1 auf oder unter dem Cap von 23 Euro, wird ein Zertifikat durch Lieferung einer ThyssenKrupp-Aktie getilgt, sodass dann jedenfalls die aktuelle Maximalrendite nicht erreicht wird. Mit weiter sinkendem Aktienkurs verringert sich auch die mögliche Rendite zusätzlich. Ein Verlust auf das eingesetzte Kapital ergibt sich spätestens dann, wenn der Schlusskurs der ThyssenKrupp-Aktie am Verfalltag unter dem jeweiligen Einstiegskurs des Discount Zertifikats liegt. Schließt die zugrundeliegende Aktie am Verfalltag über dem Cap, kommt es maximal zu einer Auszahlung in Höhe des Cap von 23 Euro. An möglichen Kursanstiegen der Aktie über den Cap hinaus ist das Discount Zertifikat nicht beteiligt. Bitte beachten Sie, dass der letzte Börsenhandelstag am 19. Juni 2019 ist, so dass am Verfalltag kein Verkauf über die Börse mehr möglich ist. Eventuelle Dividenden der Aktie werden nicht an Zertifikatinhaber ausgeschüttet. Zu beachten ist außerdem, dass Zertifikate während der Laufzeit Markteinflüssen (Volatilität, Entwicklung des Basiswertes, etc.) unterworfen sind, die ihren Wert (auch nachteilig) beeinflussen können – das kann bei einem vorzeitigen Verkauf zu Verlusten auf das eingesetzte Kapital führen. Produktexterne Kosten Dritter können die zum Laufzeitende hin in Aussicht gestellten potenziellen Renditen (Seitwärtsrendite und Maximalrendite) schmälern. Bitte beachten Sie hierzu auch die Hinweise zu Renditeangaben am Ende des Newsletters. Die Emittentin beabsichtigt, für eine börsentägliche (außerbörsliche) Liquidität in normalen Marktphasen zu sorgen. Investoren sollten jedoch beachten, dass ein Verkauf des Zertifikats gegebenenfalls nicht zu jedem Zeitpunkt möglich ist. Da Zertifikate als Schuldverschreibung keiner Einlagensicherung unterliegen, tragen Anleger zudem das Adressausfallrisiko der Emittentin und damit das Risiko, das eingesetzte Kapital im Falle eines Ausfalls der Emittentin (zum Beispiel aufgrund von Insolvenz) – unabhängig von der Entwicklung des Basiswerts oder anderer preisbeeinflussender Marktfaktoren – zu verlieren. Detaillierte Angaben über die Emittentin können dem Wertpapierprospekt entnommen werden, der nachfolgend zum Download bereitsteht und auch kostenlos bei der Emittentin bzw. einer von ihr benannten Stelle erhältlich ist.

UBS Discount Zertifikat auf ThyssenKrupp (EUR)

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Wussten Sie schon?
… dass die 32 bei der FIFA Fußball-WM 2018 startenden Nationalteams von insgesamt acht Ausrüstern ausgestattet werden? Adidas hat Gastgeber Russland, Argentinien, Belgien, Spanien, Marokko, Japan, Schweden, Ägypten, Iran, Kolumbien, Mexiko und Deutschland unter Vertrag. Darüber hinaus kleidet Adidas auch die Schiedsrichter ein und stellt mit dem „Telstar“-Ball das offizielle Spielgerät des Turniers. Welches Potenzial das hat, zeigt die FIFA Fußball-WM 2014: Von dem damaligen Turnierball setzte Adidas mehr als 14 Millionen ab. Nike stattet mit Frankreich, Brasilien, Polen, Saudi-Arabien, England, Kroatien, Nigeria, Australien, Südkorea und Portugal zehn Länder aus. Die Rivalen Puma und New Balance sind nicht nur zahlenmäßig mit vier bzw. zwei ausgestatteten Nationalmannschaften abgeschlagen, vielmehr zählen auch die „unterstützten“ Mannschaften Schweiz, Uruguay, Senegal und Serbien sowie Panama und Costa Rica im Titelkampf eher zu den Außenseitern. Bezogen auf das Fußballgeschäft gilt das auch für die Marken Umbro, Hummel, Errea und Uhlsport, die jeweils nur ein Team betreuen.
 
 
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