Für UBS Marketingzwecke
Ausgabe 21 | Mai 2019
UBS  
UBS KeyInvest Kompakt / Woche für Woche intelligente Anlagelösungen
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Sehr geehrte Damen und Herren,
 
es ist kein Geheimnis, dass die Autobranche in einem technologischen Wandel steckt, der die gesamte Automobilindustrie in Aufruhr versetzt.
 
Vor diesem Hintergrund sind auch größere Zusammenschlüsse nicht ausgeschlossen. Daher kommt der Vorstoß von Fiat Chrysler, Renault eine Fusion auf Augenhöhe vorzuschlagen, nicht wirklich überraschend. Ob die Franzosen dem Vorhaben positiv gegenüberstehen, muss erst noch abgewartet werden. Gegen Fiat Chrysler könnte sprechen, dass sich der Gewinn im ersten Quartal 2019 gegenüber dem Vorjahreszeitraum fast halbiert hat.
 
Derweil versucht das Topmanagement des Autozulieferers Schaeffler, die aus dem Ruder gelaufenen Kosten wieder in den Griff zu bekommen. In jedem Fall wünschen wir Ihnen viel Spaß beim Lesen und natürlich viel Erfolg an der Börse.
 
Ihr UBS KeyInvest-Team
 
 
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Fiat Chrysler: Fusion mit Wunschpartner Renault?
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Fiat Chrysler will mit Renault fusionieren. Der italienisch-amerikanische Autokonzern teilte am Wochenende mit, Renault unverbindlich einen Zusammenschluss zu gleichen Teilen vorgeschlagen zu haben. Renault erklärte daraufhin, dass der Verwaltungsrat das Angebot prüfen werde. Bei einem Zusammengehen der beiden würde nach Berechnungen von Fiat Chrysler, gemessen an der Anzahl der 8,7 Millionen verkauften Fahrzeuge, der weltweit drittgrößte Autobauer entstehen. Dadurch erhofft sich Fiat Chrysler erhebliche Synergieeffekte. Wer in die Aktie von Fiat Chrysler investieren möchte, dabei aber nicht auf einen Barriere-bedingten Teilschutz gegen begrenzte Kursverluste verzichten möchte, könnte zum Beispiel einen genauen Blick auf das UBS Bonus Zertifikat auf Fiat Chrysler (WKN UY4RF1) werfen. (Stand: 27.05.2019)*
 
Fiat Chrysler und Renault würden gemeinsam einen jährlichen Umsatz von 170 Milliarden Euro und einen operativen Gewinn von mehr als zehn Milliarden Euro erzielen. Nach Einschätzung von Fiat Chrysler würden sich beide Autobauer sowohl geografisch als auch produktseitig ergänzen, sodass kein Werk geschlossen werden müsste. Ferner geht Fiat Chrysler davon aus, dass die laufenden Kosten durch eine Fusion mit Renault jährlich um mehr als fünf Milliarden Euro gesenkt werden könnten. Darin seien noch nicht mögliche Synergien enthalten, die durch Kooperationen mit den bestehenden Renault-Partnern Nissan und Mitsubishi möglich wären und die jährlich mit einer weiteren Milliarden Euro geschätzt werden. Die größten Einsparungen sollen demnach bessere Konditionen beim Einkauf einbringen. Das volle Sparpotenzial soll aber erst sechs Jahre nach einer möglichen Fusion erreicht werden, auch weil zunächst Produktionsplattformen angeglichen sowie die Motor-, Antriebs- und Elektrifizierungsentwicklung zusammengelegt werden müssten. Die einmaligen Kosten für derartige Anpassungen setzt Fiat Chrysler mit drei bis vier Milliarden Euro an. (Stand: 27.05.2019)*

Fiat Chrysler (EUR) 5 Jahre

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* Frühere Wertentwicklungen sind keine verlässliche Indikation für die zukünftige Wertentwicklung. (Stand: 27.05.2019, Quelle: Bloomberg)

Die Chance: Das UBS Bonus Zertifikat auf Fiat Chrysler (WKN UY4RF1) kombiniert einen Barriere-bedingten Teilschutz gegen begrenzte Kursverluste mit der Chance auf eine attraktive Seitwärtsrendite. Das Zertifikat kostet aktuell 12,18 Euro und sieht zum Laufzeitende am 19. Juni 2020 mindestens die Zahlung des Bonus Levels in Höhe von 13,50 Euro vor, wenn die Aktie von Fiat Chrysler vom aktuellen Kurs von 12,50 Euro während der Laufzeit nie auf oder unter die derzeit 20,0 Prozent entfernte Barriere von 10,00 Euro fällt. Ohne Berücksichtigung produktexterner Kosten Dritter ergibt sich dadurch zum Laufzeitende eine mögliche Seitwärtsrendite von aktuell 10,8 Prozent oder 10,0 Prozent p.a. Aber es ist auch mehr möglich: Sollte die Aktie bis zum Laufzeitende an Wert zulegen und am 19. Juni 2020 über dem Bonus Level von 13,50 Euro schließen, ist die Kursgewinnchance des Zertifikats rein rechnerisch nicht begrenzt. Denn der Bonus Level stellt keinen Cap dar, sodass sich der Tilgungsbetrag je Zertifikat nach dem Schlusskurs der Aktie am Laufzeitende richtet, wenn dieser über 13,50 Euro liegt. (Stand: 27.05.2019)

Das Risiko: Das Zertifikat ist nicht kapitalgeschützt. Berührt oder unterschreitet die zugrundeliegende Aktie von Fiat Chrysler bis einschließlich zum Verfalltag am 19. Juni 2020 mindestens einmal die Barriere bei 10,00 Euro, entfällt die Tilgung entsprechend des Bonus Levels von 13,50 Euro. In diesem Fall erhalten Anleger am Laufzeitende je Zertifikat eine Aktie von Fiat Chrysler, sodass dann Verluste wahrscheinlich sind. Bitte beachten Sie, dass der letzte Börsenhandelstag am 18. Juni 2020 ist, sodass am Verfalltag kein Verkauf über die Börse mehr möglich ist. Eventuelle Dividenden der Aktie werden nicht an Zertifikatinhaber ausgeschüttet. Zu beachten ist zudem, dass Zertifikate während der Laufzeit Markteinflüssen (Volatilität, Entwicklung des Basiswertes, etc.) unterworfen sind, die ihren Wert (auch nachteilig) beeinflussen können; das kann bei einem vorzeitigen Verkauf zu Verlusten auf das eingesetzte Kapital führen. Produktexterne Kosten Dritter können die zum Laufzeitende hin in Aussicht gestellten potenziellen Renditen (Seitwärtsrendite) schmälern. Bitte beachten Sie hierzu auch die Hinweise zu Renditeangaben am Ende des Newsletters. Die Emittentin beabsichtigt für eine börsentägliche (außerbörsliche) Liquidität in normalen Marktphasen zu sorgen. Investoren sollten jedoch beachten, dass ein Verkauf des Zertifikats gegebenenfalls nicht zu jedem Zeitpunkt möglich ist. Da Zertifikate als Schuldverschreibung keiner Einlagensicherung unterliegen, tragen Anleger zudem das Adressausfallrisiko der Emittentin und damit das Risiko, das eingesetzte Kapital im Falle eines Ausfalls der Emittentin (zum Beispiel aufgrund einer Insolvenz) – unabhängig von der Entwicklung der Aktie oder anderer preisbeeinflussender Marktfaktoren – zu verlieren. Detaillierte Angaben über die Emittentin können dem Wertpapierprospekt entnommen werden, der nachfolgend zum Download bereitsteht und auch kostenlos bei der Emittentin bzw. einer von ihr benannten Stelle erhältlich ist.

UBS Bonus Zertifikat auf Fiat Chrysler (EUR)

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Schaeffler: „Keine Zeit zu verlieren“
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Schaeffler habe „keine Zeit zu verlieren“, schrieb Vorstandschef Klaus Rosenfeld in einem Brief an seine Führungskräfte, wie das „manager magazin“ vergangene Woche berichtete. Auf harte Zeiten, die „wahrscheinlich noch härter werden“ will Rosenfeld mit „strikter Kosten- und Kapitaldisziplin“ antworten. Ungeachtet dessen sollen in den vergangenen zwei Jahren die Entwicklungs-, Verwaltungs- und Vertriebskosten stärker als der Umsatz gestiegen sein, allein im ersten Quartal 2019 um 6 Prozent. Wer darüber nachdenkt, in die Schaeffler-Aktie einzusteigen, hierbei aber vorsichtshalber mit einem Preisabschlag gegenüber dem aktuellen Aktienkurs agieren möchte, könnte zum Beispiel das UBS Discount Zertifikat auf Schaeffler (WKN UY34HA) interessant finden. (Stand: 27.05.2019)*
 
Die stark gestiegenen Kosten bei Schaeffler seien nicht akzeptabel. Im besagten Brief fordert Rosenfeld jede Führungskraft auf, mit zu überlegen, wo gespart werden kann. Schaeffler bekommt die Auswirkungen von Dieselskandal und technologischem Wandel, die die Automobilbranche derzeit umtreiben, voll zu spüren. Vor allem der Sprung ins Elektrozeitalter macht dem Autozulieferer zu schaffen. Nach Einschätzung des „Bayerischen Rundfunks“ zahlen sich die Investitionen in die E-Mobilität bislang nicht aus. Stattdessen mussten die Herzogenauracher seit dem Börsengang im Herbst 2015 mehrere Gewinnwarnungen ausgeben. Anfang des Jahres wurde ein Effizienzprogramm angekündigt, das unter anderem die Kürzung von 900 Arbeitsplätzen vorsieht. Dagegen kündigten Betriebsrat und IG Metall Widerstand an. Erst im März 2019 stieg das Unternehmen, das nach wie vor zu rund drei Viertel im Besitz der Eigentümerfamilie Schaeffler liegt, vom MDAX in den SDAX ab. (Stand: 27.05.2019)*

Schaeffler (EUR) seit IPO im Jahr 2015

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* Frühere Wertentwicklungen sind keine verlässliche Indikation für die zukünftige Wertentwicklung. (Stand: 27.05.2019, Quelle: Bloomberg)

Die Chance: Das UBS Discount Zertifikat auf Schaeffler (WKN UY34HA) stellt zum Laufzeitende – ohne Berücksichtigung produktexterner Kosten Dritter – eine Seitwärtsrendite von aktuell 8,2 Prozent oder 9,9 Prozent p.a. in Aussicht, was auch der Maximalrendite entspricht. Um diese zu erreichen, muss der Aktienkurs auch am Verfalltag, dem 19. März 2020, über dem Cap von 6,60 Euro liegen. Derzeit notiert die Aktie mit 6,74 Euro knapp über dem Cap, während das Zertifikat einen Briefkurs von 6,10 Euro aufweist. Daraus errechnet sich ein aktueller Preisabschlag von rund 9,5 Prozent. Der Preisabschlag wirkt wie ein Teilschutz gegen begrenzte Kursverluste der Aktie. Bitte beachten Sie auch die Hinweise zu Renditeangaben am Ende des Newsletters. (Stand: 27.05.2019)

Das Risiko: Das Discount Zertifikat ist nicht kapitalgeschützt. Schließt die zugrundeliegende Schaeffler-Aktie am Verfalltag, dem 19. März 2020, unter Berücksichtigung des Bezugsverhältnisses von 1:1 auf oder unter dem Cap von 6,60 Euro, wird ein Zertifikat durch Lieferung einer Schaeffler-Aktie getilgt, sodass dann jedenfalls die aktuelle Maximalrendite nicht erreicht wird. Mit weiter sinkendem Aktienkurs verringert sich auch die mögliche Rendite zusätzlich. Ein Verlust auf das eingesetzte Kapital ergibt sich spätestens dann, wenn der Schlusskurs der Schaeffler-Aktie am Verfalltag unter dem jeweiligen Einstiegskurs des Discount Zertifikats liegt. Schließt die zugrundeliegende Aktie am Verfalltag über dem Cap, kommt es maximal zu einer Auszahlung in Höhe des Cap von 6,60 Euro. An möglichen Kursanstiegen der Aktie über den Cap hinaus ist das Discount Zertifikat nicht beteiligt. Bitte beachten Sie, dass der letzte Börsenhandelstag am 18. März 2020 ist, sodass am Verfalltag kein Verkauf über die Börse mehr möglich ist. Eventuelle Dividenden der Aktie werden nicht an Zertifikatinhaber ausgeschüttet. Zu beachten ist außerdem, dass Zertifikate während der Laufzeit Markteinflüssen (Volatilität, Entwicklung des Basiswertes, etc.) unterworfen sind, die ihren Wert (auch nachteilig) beeinflussen können – das kann bei einem vorzeitigen Verkauf zu Verlusten auf das eingesetzte Kapital führen. Produktexterne Kosten Dritter können die zum Laufzeitende hin in Aussicht gestellten potenziellen Renditen (Seitwärtsrendite und Maximalrendite) schmälern. Bitte beachten Sie hierzu auch die Hinweise zu Renditeangaben am Ende des Newsletters. Die Emittentin beabsichtigt, für eine börsentägliche (außerbörsliche) Liquidität in normalen Marktphasen zu sorgen. Investoren sollten jedoch beachten, dass ein Verkauf des Zertifikats gegebenenfalls nicht zu jedem Zeitpunkt möglich ist. Da Zertifikate als Schuldverschreibung keiner Einlagensicherung unterliegen, tragen Anleger zudem das Adressausfallrisiko der Emittentin und damit das Risiko, das eingesetzte Kapital im Falle eines Ausfalls der Emittentin (zum Beispiel aufgrund von Insolvenz) – unabhängig von der Entwicklung des Basiswerts oder anderer preisbeeinflussender Marktfaktoren – zu verlieren. Detaillierte Angaben über die Emittentin können dem Wertpapierprospekt entnommen werden, der nachfolgend zum Download bereitsteht und auch kostenlos bei der Emittentin bzw. einer von ihr benannten Stelle erhältlich ist.

UBS Discount Zertifikat auf Schaeffler (EUR)

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Wussten Sie schon?
…dass das Bundesumweltministerium die Kaufprämie für Elektroautos erhöhen möchte? Laut der „Deutschen Presse-Agentur“ soll der Umweltbonus beim Kauf eines Elektroautos mit einem Listenpreis von bis zu 30.000 Euro künftig mit 4000 Euro anstatt wie bisher mit 2000 Euro gefördert werden. Bei teureren Elektromobilen soll die Prämie immerhin noch 2500 Euro, bei Taxen sogar 8000 Euro betragen. Wegen der bisherigen schwachen Nachfrage nach E-Autos soll die Förderung zudem bis ins Jahr 2020 verlängert werden. Nach einer kürzlich veröffentlichen Umfrage des Vergleichsportals Verivox bezweifeln allerdings rund 40 Prozent der Bundesbürger, ob die Elektromobilität tatsächlich der Umwelt nütze. Das Bundesumweltministerium stellt in diesem Zusammenhang klar: „Elektroautos sind so sauber, wie der Strom, mit dem sie fahren.“ Nach Kritik der Autoindustrie, dass die Politik zu einseitig die Elektromobilität fördere, stellte Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer vergangene Woche in einem Interview mit dem „ZDF“ klar: „Wir fördern technologieoffen.“
 
 
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